2012:

Und als wäre nichts gewesen… – »Endgültig« ist daran nichts!

Wie die Gruppe Theorie.Organisation.Praxis (i.F. TOP) aus Berlin anhand einer eigenwilligen Interpretation1 des Imagine There’s No Deutschland (i.F. Imagine)-Aufrufs2 »endgültige Anmerkungen zur These einer »deutschen Spezifik« nationaler Ideologie« abgeben möchte – und: wie dies einfach nicht gelingen will.

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Redebeitrag „Deutsche Kontinuitäten“ auf der „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“-Demonstration

Heute ist der 28. Januar 2012. Gestern vor mittlerweile 67 Jahren, ist das Konzentrationslager Auschwitz von der roten Armee befreit worden. Dieses Datum steht symbolisch für den Anfang vom Ende des deutschen Mordens, erzwungen durch die alliierten Soldat_innen. Eine Stunde Null hat es dennoch nie gegeben. Weder verschwand die deutsche Volksgemeinschaft über Nacht, noch die sie prägende Ideologie.

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Aufruf „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“

Was sich in Deutschland abspielt, ist unerträglich. Dreizehn Jahre lang konnten drei Thüringer Nazis ungestört durch die Republik reisen, Banken überfallen, Sprengstoff-Attentate verüben und Menschen ermorden.

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2011:

Redebeitrag „Imagine there’s no Deutschland“

Liebe Freund_innen und Genoss_innen, wir haben uns hier und heute eingefunden, um unseren Hass auf Deutschland kundzutun und möglichst vielen deutschen Nationalist_innen den Tag zu vermiesen.

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Aufruf: „Imagine there’s no Deutschland“

Wer am 3. Ok­to­ber gegen deut­sche Zu­stän­de auf die Stra­ße geht – an jenem Tag also, der statt des 9. No­vem­ber als Fei­er­tag ge­wählt wurde, um nicht mehr über Ausch­witz reden zu müs­sen – muss eine Kri­tik an die­ser deut­schen Spe­zi­fik for­mu­lie­ren. Eine Kri­tik, die die Be­son­der­hei­ten Deutsch­lands nicht zu er­ken­nen ver­mag, die die Vor­gän­ge in die­sem Land le­dig­lich aus der welt­wei­ten Stand­ort­kon­kur­renz er­klä­ren will, greift nicht nur zu kurz – sie geht auch der Ideo­lo­gie des neuen, ge­läu­ter­ten Deutsch­land auf den Leim. Schlim­mer noch: Eine Ent­schul­dung Deutsch­lands aus den Rei­hen der ra­di­ka­len Lin­ken, wo ei­gent­lich die er­bit­terts­ten Fein­de der Na­ti­on ste­hen müss­ten, be­stä­tigt die­ser Ge­sell­schaft, heute eine unter vie­len zu sein. Die deut­sche Na­ti­on kann nicht nur in ihrer Funk­ti­on als Mo­bi­li­sie­rung der Be­völ­ke­rung im Kampf in­ner­halb der Welt­markt­kon­kur­renz ver­stan­den wer­den. Denn da­durch wer­den die Sub­jek­te nur als Na­tio­nal­au­to­ma­ten ver­stan­den und ohne ei­ge­nes in­ten­tio­na­les Han­deln aus ihrer Ei­gen­ver­ant­wor­tung ent­las­sen. Dabei ist es ge­ra­de die dia­lek­ti­sche Ver­wo­ben­heit von ge­sell­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen und ihrem Nie­der­schlag im In­di­vi­du­um, die im Hin­blick auf Ausch­witz zu er­grün­den sind.

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Aufruf „Träume versenken“ anlässlich der zweiten Free-Gaza-Flottille

Diese Versuche, Israels Territorium und Souveränität zu verletzten, die Einigung von Fatah und Hamas auf die einseitige Ausrufung eines palästinensischen Staates und nicht zuletzt die Neuauflage der Gaza-Flottille sollen Israel in der Weltöffentlichkeit in die Defensive zwingen: Indem es zu Reaktionen auf „friedliche“ Provokationen gezwungen wird, soll mit Bezug auf das „Völkerrecht“ Israels Verteidigung seiner staatlichen Souveränität delegitimiert werden. Basierend auf dieser Strategie konkurrieren inzwischen auch die Türkei mit dem Iran oder Syrien, während die EU sich bislang noch als mahnender „Freund und Partner“ geriert.

Das aus dem Hamburger Hafen auslaufende Schiff ist Teil der internationalen Kampagne gegen den jüdischen Staat. Gegen alle Angriffe auf die Souveränität Israels und seiner Selbstverteidigung rufen wir für den 19. Juni zu einer überregionalen Demonstration nach Hamburg auf.

Solidarität mit Israel!

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2009:

Gelbes Spektakel: Kick für den Augenblick?

Sommer 2009. An der Hamburger Uni protestieren Studierende im Rahmen des „Bundesweiten Bildungsstreiks“, blockieren Pferdestall, Ex-HWP und PI und äußern ihre Vorstellung einer Kritik an der aktuellen Bildungspolitik. Da sous la plage sich 2005 aus der Kritik an einer ähnlichen Studi-Streikbewegung („Summer of Resistance“) entwickelt hat, möchten wir erneut in die universitären Protestbewegungen intervenieren. Erstaunlich dabei finden wir, wie aktuell uns unser vier Jahre altes Flugblatt in der erneuten Diskussion immer noch zu sein scheint.

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2008:

Keine Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Anfang 2008: In der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gibt es heftige Auseinandersetzungen, weil die Gedenkstättenleitung einen Bundeswehrsoldaten als Guide eingestellt hat.…

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2007

Eine kurze Kritik der Anti-G8-Mobilisierung

wer jetzt einen weiteren artikel erwartet, der zu den anti-g8-protesten aufruft und darlegt, warum das treffen böse ist, wird im guten oder schlechten enttäuscht werden. denn während es scheint, als ob unsere gesamte umgebung genauso wie große teile der hamburger linken mit nichts anderem mehr beschäftigt sind, müssen wir uns fragen lassen, warum wir nicht ebenso enthusiastisch mitmobilisieren…

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2005

summer of resistance oder lucky streik light

Mitte 2005: Nachdem der Brechmittelbefürworter Professor Klaus Püschel, Leiter des rechtsmedizinischen Instituts in Hamburg, von Studierenden zu einer Aktion gegen Studiengebühren eingeladen worden war, wuchs bei einigen Leuten das Unbehagen über die Kompromisse, die von den Hochschul-Aktiven im Interesse eines möglichst „bunten“ Protestes eingegangen wurden. Als Intervention in den linksradikalen Flügel des „Summer of Resistance“ wurde ein Flugblatt formuliert und verteilt…

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